Redundanz

Meine Einstellung zum sogenannten Mitmachweb 2.0 kennt einjeder und dennoch, auch meinereiner versündigt sich tagtäglich mit Allerlei genutzten Diensten. Aber um ehrlich zu, ich nutze diese Dienste primär um Informationen meinerseits mit größtmöglicher Redundanz unters Volk zu bringen und andererseits,um z.B. auf Twitter ein Höchstmaß an Informationen abzugreifen.

Warum aber? Hier habe ich doch alles was ich benötige, inklusive einem RSS-Feed für jene unter Zeitdruck? Nun die Netcitizens sind in einer Art Balkanisierung inbegriffen, der eine zieht sich auf Facebook zurück, der andere auf Twitter usw. und natürlich möchten all jene ihre Informationen nur noch über die jeweilig vor Ort vorhandenen Kanäle nutzen. Das Ende vom Lied, eine Legion Mikrokulturen, die nicht vielerlei Quellen nutzt und diese bündelt, sondern eher alles andere ignoriert. Die Verknüpfung untereinander obliegt ergo dem tatsächlich Aktiven. Ich, als gemeiner Schreiberling, muß schauen wie ich meinen Sermon unters Volk bringe, mundgerecht serviert, natürlich frei Haus.

Dies Entwicklung gefällt mir nicht wirklich, aber Ignoranz meinerseits wird mit Ignoranz seitens potentieller Leser beantwortet. Die absolute Konsumentenhaltung in diesem Mitmachweb 2.0 entwickelt sich mehr und mehr zur Plage für jene Mitmachenden.

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