die Wahl des Bundespräsidenten

Kritik habe ich für beide en masse, eines wird aber sichlich nicht geschehen, daß ich mir wirklich nachhaltig bezüglich dieses durch und durch überflüssigen Amtes den Kopf zerbreche. Was ich jedoch gerne sage gegenüber all diesem mygauck oder notmypresident: notmypeople. Ich habe für das Gros der Lemminge einfach nichts über. Mündige Bürger stelle ich mir anders vor. Gott-sei-Dank darf Volk derartige Ämter nicht direkt wählen …

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2 Responses to die Wahl des Bundespräsidenten

  1. Gaston says:

    Nun,
    ich sehe es etwas anders.
    Zum einen hat auch das Volk das Recht Dumm zu sein oder Fehler zu begehen. Ebenso, wie das Recht aus Fehler zu lernen. Oder auch das Recht eben das alles nicht zu machen.
    Die Frage ist doch viel mehr, wie das Volk seinen Repräsentanten wählen soll. Was nützt eine Wahl, ob man den Einen oder Anderen als «Präsi» wählen soll. Das ist dann ebenso eine Farce, wie diese Wahl jetzt (ich weiß nicht mal, wer es nun ist oder ob es inzwischen überhaupt klar ist).

    Das Amt eines Bundespräsidenten halte ich schon für wichtig, wenn man mal seine Funktion ansieht. Ein Fachlich versierter und wirklich unabhängiger Bundespräsident hätte manch eine Entscheidung der Bundesregierung vielleicht nicht Unterschrieben (dieses Recht hat er ja) und es hätte eine erneute Überprüfung des Gesetzes gegeben. So hätte man sich manche Petition und vor allem Verfassungsbeschwerde ersparen können.

    Aber dazu bedarf es Menschen, die wirklich unabhängig von Parteizwängen sind und keine Politiker.
    Ich habe zum Beispiel an den ausgeschiedenen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes «Hans-Jürgen Papier» gedacht. Nicht, das ich mit allen seinen Äußerungen konform gehe, aber er hat die Größe bewiesen (die ich vielleicht nicht habe und nie haben werde?), das Wort unserer Verfassung über die eigene Meinung zu stellen. Das hat er in vielen Urteilen bewiesen.
    Aber es werden ja keine unabhängigen Persönlichkeiten gesucht, sondern Menschen, die vor der Parteidoktrin kuschen.

  2. olhe says:

    Als Basis für mehr direkte Demokratie sehe ich ein Plus an mehr Bildung für alle. Den Gaul von hinten aufzuzäumen macht nicht wirklich sinn. Allerdings wird es weder mehr direkte Demokratie, noch mehr Bildung für alle geben, insofern ist mein Anliegen ohnehin mehr theoretischer Natur.

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